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Schnittschutzhosen - unverzichtbarer Schutz für die Arbeit mit der Kettensäge

Die Arbeit mit der Kettensäge und Motorsäge gehört für viele Landwirte einfach dazu, nicht nur bei Forstarbeiten. Sie erfordert eine hohe Geschicklichkeit im Umgang mit diesem Werkzeug. Gleichwohl kommt es immer wieder zu, teilweise schweren, Unfällen. Gerade der vordere Beinbereich ist besonders gefährdet. Hier können Schnittschutzhosen helfen.

Wie funktioniert eine Schnittschutzhose?

Eine Schnittschutzhose besteht aus mehreren Schichten. Die sogenannten Schnittschutzeinlagen bestehen aus dünnen, langen, miteinander etwas verwobenen Fasern. Gerät die Ketten- oder Motorsäge in diese Fasern hinein, wickeln sich die Fasern um die Kette und anschließend um das Antriebsrad, das dann blockiert wird. Für wie starke Kettensägen die Schutzhose geeignet ist, gibt die Schnittschutzklasse an. Die meisten der Hosen haben am vorderen Beinteil diese Schutzeinlagen.
Die Art der Funktionsweise erklärt, warum auch Schnittschutzhosen keinen vollkommenen Schutz vor Verletzungen darstellen, sondern nur besonders schwere Verletzungen verhindern können.

Pflege und Reparatur

Schnittschutzhosen können nur so lange ihren Zweck erfüllen, wie die Schnittschutzeinlagen intakt sind. Natürlich muss auch die Schutzkleidung mal gewaschen werden. Das bleibt bei den Arbeiten im Forst nicht aus. Aber: Die Fasern der Schnittschutzeinlage dürfen nicht zu heiß gewaschen werden, auch auf Weichspüler sollte man verzichten. Einer neu gekauften Schutzhose oder anderer Schnittschutzkleidung liegt eine Pflegeanweisung bei, die auf jeden Fall befolgt werden sollte. Meist wird empfohlen, die Forsthose nicht zu schleudern und an der Luft, ohne Knitter und Falten, trocknen zu lassen. Dadurch soll die Schnittschutzschicht bestmöglich geschont und optimaler Schutz gewährleistet werden.
Dennoch wird es nach 35 bis 50 Wäschen nötig, die Schnittschutzkleidung auszutauschen. Ebenso muss die Schutzkleidung ausgetauscht werden, wenn die Schnittschutzeinlage geschrumpft oder verdreht ist oder wenn sie Risse hat. Schnittschutzeinlagen können nicht geflickt werden.
Ein Rat aus der Praxis ist zudem, im professionellen Bereich die Schnittschutzkleidung nach 18 Monaten auszutauschen, im Hobbybereich spätestens nach drei Jahren.

Was für Schnittschutzhosen gibt es?

Schnittschutzhosen gibt es in verschiedenen Schnitten und Passformen – ob nun als Latzhose oder mit Hosenträger oder als Bundhose. Die Schutzhosen aus unserem Programm von PSS sind als Schnittschutz Bundhose konzipiert und verfügen nicht nur über ein attraktives Design, sondern auch über eine außergewöhnlich gute Passform dank Einsätzen aus Stretch-Materialien.

Welche Schnittschutzhosen müssen wann getragen werden?

Schnittschutzhosen gehören zur persönlichen Schutzausrüstung, die für Versicherte in der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau vorgeschrieben ist. In FSC-zertifiziertem Wald ist sie auch für Privatpersonen vorgeschrieben, die Brennholz aufarbeiten. Sinnvoll sind Schnittschutzhosen bei jeder Arbeit mit der Motor- oder Kettensäge. Zertifiziert werden sie nach DIN EN 381-5. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Schutzkleidung KWF geprüft ist!
Für Profis werden Schnittschutzhosen der Form A oder B empfohlen, die im Vorderbeinbereich Schnittschutzeinlagen haben. Amateure, die nicht so sicher im Umgang mit der Kettensäge sind, benötigen Schnittschutzhosen der Form C, die die Beine rundherum absichern. Die Schnittschutzklasse gibt an, wie stark der Schnittschutz ist. Klasse0 schützt bis 16 m/s Kettengeschwindigkeit, Klasse1 bis 20 m/s, Klasse2 bis 24 m/s und Klasse3 bis 28 m/s. Die Standard-Schutzklasse ist die Schutzklasse 1. 
Natürlich ist einerseits der Schutz mit jeder Schutzklasse immer höher, andererseits wird der Tragekomfort geringer. Hier muss also ein Kompromiss geschlossen werden.

Kaufberatung - worauf sollte man achten!

Aber beim Kauf einer Forsthose ist mehr von Interesse als nur die Schutzklasse. Damit sie wirklich schützt, sollte sie auf keinen Fall verrutschen. Wir führen Schutzhosen in Ihrer Größe für hohen Tragekomfort, die in vollem Umfang schützen. Hierfür ist ein Tunnelzug mit Haken, der am Stiefel befestigt werden kann, genial.
Die Forsthose selber sollte robust sein, um eine gute Langlebigkeit zu garantieren, auch wenn es mal durchs Gebüsch geht – was im Forst ja nicht so ungewöhnlich ist. Gleichzeitig sollte der Sitz in allen Größen gut sein, damit nichts verrutscht und der Schutz noch gegeben ist.
Ein atmungsaktives Material und eine gute Belüftung sorgen dafür, dass der Träger der Forsthose nicht zu sehr schwitzt. Auch dies ist eine Frage der Sicherheit, denn Hitze treibt den Blutdruck nach oben und schwächt die Konzentration. Das spezielle Belüftungssystem der PSS-Hosen durch Reißverschlüsse auf der Hosenrückseite ermöglicht eine optimale Belüftung. Mit diesem Belüftungssystem haben Sie auch im Sommer einen guten Luftaustausch.
Leichte Modelle mit einer guten Belüftung sind auch als Sommer-Schnittschutzhose gut geeignet. Mit einer solchen Sommer-Schnittschutzhose gerät man auch bei höheren Temperaturen nicht direkt ins Schwitzen. Die leichteste Hose bei uns im Programm ist die X-treme Light. Diese leichteste Hose ist in diversen Größen, auch für Damen, erhältlich.
Wasserdichte Materialien schützen den Träger der Hose vor Erkältungen und die Hose inklusive Einlagen vor dem Durchweichen.
Auch die Farbe ist nicht unwesentlich: Eine Signalfarbe wie Rot oder Orange sorgt für eine gute Sichtbarkeit, was die Sicherheit deutlich erhöht. Unsere Schutzhosen sind mit Besatz in der Signalfarbe Rot oder in anderem Design erhältlich.
Taschen in verschiedenen Größen geben Zollstock, Handy oder auch Werkzeugen einen sicheren Platz.
Abnehmbare Gamaschen schützen vor Zecken, aber auch von Nässe und Schnee im Winter.